Nach dem Beschluss des St. Galler Kantonsrates hat die Gemeinde Sargans sich zum Thema Tempo 30 in verkehrsorientierten Strassen geäussert und ihre Position dargestellt. Hier die wichtigsten Punkte:
- Umdenken in der Gesellschaft: Es wird ein gesellschaftliches Umdenken bezüglich Tempolimits innerorts und die Notwendigkeit eines maßvollen Umgangs mit Tempo 30 anerkannt.
- Widerstand von SVP, FDP und Mitte-EVP: Diese Fraktionen im St. Galler Kantonsrat lehnen Tempo 30 auf verkehrsorientierten Straßen ab und werden beschuldigt, damit gegen Bundesrecht zu verstoßen.
- Gründe für Tempo 30 in Sargans: Die Gemeinde Sargans führt mehrere Gründe für die Einführung von Tempo 30 an, darunter die Erhöhung der Verkehrssicherheit, Verbesserung der Lebensqualität, Förderung des Langsamverkehrs, Lärmreduktion, Kosteneinsparungen und Schonung von Infrastruktur.
- Gegen unnötige Überregulierung: Die Gemeinde kritisiert die Bemühungen, die Einführung von Tempo 30 einzuschränken, als schädliche Überregulierung und unnötige Verlängerung von Entscheidungsprozessen.
- Betonung der Gemeindeautonomie: Die Gemeinde betont die Wichtigkeit der Gemeindeautonomie bei Entscheidungen über Temporeduktionen und ruft die Kantonsparlamentarier aller Parteien dazu auf, die entsprechende Motion nicht zu überweisen.
Zusammenfassend setzt sich die Gemeinde Sargans für die Einführung von Tempo 30 auf ausgewählten Routen ein und betont die Wichtigkeit individueller Lösungen sowie den Schutz der Gemeindeautonomie.